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„Wer ein Leben rettet – rettet die ganze Welt“

„Wer ein Leben rettet – rettet die ganze Welt“

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Zeitzeugen-Erinnerungsprojekt über deutsche Frauen, die sich während der Nazi-Zeit für die Rettung ihrer verfolgten jüdischen Mitbürger einsetzten.


Die 2013 konzipierte Präsentation berichtet auf neun Acryl-Leuchtsäulen über die Handlungsmotive jener mutigen Deutschen, die ihr eigenes Leben riskierten, um jüdisches Leben zu retten. Vor 50 Jahren ehrte die Holocaust-Gedenkstätte Jerusalem erstmalig Judenretter als „Gerechte unter den Völkern“. Die Ausstellung ist den über 500 Deutschen gewidmet, deren damalige heldenhafte Zivilcourage heute dafür sensibilisieren soll, sich täglich für Gerechtigkeit zu engagieren und die Schutzbehauptung zu widerlegen, der Einzelne könne nichts gegen erkanntes Unrecht tun.


Ausstellungsorte:


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Im Jahr 2013 begeht die Holocaust-Gedenkstätte YAD VASHEM Jerusalem den 60. Jahrestag ihrer Gründung.

Zehn Jahre später errichtete Sie für all jene Menschen, die während der Nazi-Zeit verfolgte Juden beschützten, den „Garten der Gerechten unter den Völkern“.

Israel ist damit das einzige Land, dass nicht nur seinen Opfern, sondern auch deren Helfern in einer Gedenkstätte ehrt.

Im September 1963 wurde zum ersten Mal die Auszeichnung „Gerechte unter den Völkern“ an ein solchen Retter verliehen. Diese Würdigung ist seitdem die höchste Auszeichnung, die der Staat Israel an Nicht-Juden vergibt.

YAD VASHEM feiert „50 Jahre Gerechte unter den Völkern“.

Anlässlich des 50. Jahrestages widmet der Jüdische FrauenVerein Dresden e.V. seine Ausstellung „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ in Dankbarkeit jenen mutigen Deutschen, die ihr eigenes Leben riskierten, um ihre jüdischen Nachbarn und geflohenen jüdischen Zwangsarbeiter vor dem sicheren Tod zu bewahren.

In der Ausstellung werden 10 Menschen porträtiert, die den Nazis Ihren bescheidenen Widerstand entgegensetzten und damit jene Schutzbehauptung widerlegten, dass der Einzelne nichts gegen die staatliche Vernichtung der Juden habe tun können.

In Nazi-Deutschland waren es Kurt und Hertha Fuchs aus Dresden-Oberpoyritz, die sich genauso wie u.a. acht mutige Frauen nicht scheuten, verfemtes jüdisches Leben zu beschützen – stellvertretend für all jene, deren Namen auf den „Tafeln der Gerechten“ mit der Überschrift GERMANY stehen. Leider bewiesen viel zu wenig Deutsche diesen Mut. Trotzdem darf auch dieses Vermächtnis der deutschen Nazi-Gegner nicht vergessen werden.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Gedenkstätte YAD VASHEM zu den Konzentrationslagern, in denen Zwangsarbeit für die deutsche Kriegsindustrie geleistet werden musste, wie z.B. im KZ-Außenkommando in Dresden-Striesen, Schandauer Straße 68, aus dem 1945 jüdischen Häftlingen die Flucht gelang.

Die Mitglieder des Jüdischen FrauenVereins Dresden führten Interviews mit jüdischen SHOA-Überlebenden und ehemaligen Zwangsarbeitern, aber auch mit den „Gerechten unter den Völkern“. Diese Deutschen wurden zu Zeitzeugen wahrgenommener Verantwortung und praktischer Nächstenliebe.



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