FRAGT UNS –
UNSERE GESCHICHTEN BLEIBEN.

Zeitzeug:innen- Videoportraits jüdischer Holocaust-Überlebender in Dresden

Echte Begegnungen · Eigene Kurzfilme

Filmworkshop für Jugendliche von 14–19 Jahren

zu jüdischem Leben, Erinnerung und Antisemitismus

Wie erreichen wir Jugendliche mit einem schwierigen Thema?

Nicht nur darüber reden – sondern Menschen begegnen, Fragen stellen und selbst etwas produzieren.

In unserem Filmworkshop begegnen Jugendliche jüdischen Zeitzeug:innen, lernen persönliche Lebensgeschichten kennen und entwickeln daraus eigene Kurzfilme und kurze Clips für jugendgemäße Social-Media-Formate.

Der Workshop verbindet Begegnung, politische Bildung und Medienarbeit und schafft einen persönlichen Zugang zu einem Thema, das sonst schnell abstrakt oder „trocken“ wirken kann.

Der Workshop

01

01 · Begegnen

Die Jugendlichen lernen jüdische Zeitzeug:innen kennen und hören persönliche Geschichten.

02

02 · Fragen

Sie entwickeln eigene Fragen, führen Interviews und entscheiden selbst, welche Geschichten sie näher kennenlernen möchten.

03

03 · Filmen

In kleinen Teams entstehen Interviews und eigene filmische Beiträge. Die Jugendlichen lernen Kamera, Ton und filmisches Erzählen kennen.

04

04 · Zeigen

Die Teams schneiden ihre Filme und präsentieren sie. Gemeinsam wird reflektiert: Was hat diese Geschichte mit uns heute zu tun?

Warum Film?

Die Jugendlichen sind nicht nur Zuhörer:innen. Sie werden zu Fragenden, Filmemacher:innen und Erzähler:innen.

?

eigene Fragen

echte Begegnung

kreative Arbeit

Teamwork

eigener Film

Der Film schafft Motivation und Selbstwirksamkeit und ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang zu Antisemitismus, Vorurteilen und Erinnerung. Die Filme tragen zur lokalen Erinnerungskultur bei.

Was nehmen die Jugendlichen mit?

  • Wissen über jüdisches Leben und Antisemitismus
  • kritischer Umgang mit Vorurteilen und Stereotypen
  • Perspektivwechsel und Empathie
  • Film- und Medienkompetenz
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • demokratische Handlungskompetenz

Wichtig: Jüdisches Leben wird nicht ausschließlich über Verfolgung und Holocaust vermittelt. Im Mittelpunkt stehen Menschen, ihre Biografien und ihre individuellen Perspektiven.

Was bleibt?

Kurzfilme von Jugendlichen

Die entstandenen Filme dienen als pädagogisches Werkzeug, sollen in der Schule, bei Veranstaltungen und in der lokalen Bildungs- und Erinnerungsarbeit eingesetzt werden.

Für Schulen

  • Zielgruppe: 14–19 Jahre
  • Vorkenntnisse: keine erforderlich
  • Technik & Begleitung: werden gestellt
  • Ort: in der Schule oder nach Absprache
  • Geeignet als Projekttage, Projektwochenangebot oder Ergänzung zu Geschichts-, Politik- und Demokratiebildung.
Förderhinweis und Förderlogos